Lauenburg (mk) …kann man sie auf der Bühne seh´n – wie am letzten Samstagabend in der Heinrich-Osterwold-Halle. L´Ohreley, der “Frauenchor in Lüneburg”, gab sich vor vollem Haus die Ehre mit „Don´t stop me now“, einem Programm von Bebop bis Pop. Webber, Jenkins und Gillespie kamen dabei genauso zu Gehör wie Beethoven und eben Rammstein.
Der Frauenchor mit Sängerinnen aus allen Alters- und Berufsgruppen
verzauberte sein Publikum mit einer schmissigen Show, aus Gesang, (nicht nur) be- gleitendem Klavierspiel und einer gekonnten Choreographie. Die Damen hatten ihr Publikum schnell „im Griff“ und begeisterten zum Mitklatschen und Mitsingen. Dabei nahmen sie ihre Zuhörer in teils völlig verschiedene musikalische Welten mit. „A Night in Tunisia“, „Macavity“ und „How high the Moon“ gehören vielleicht nicht unbedingt zur klassischen Chorliteratur, an jenem Abend jedoch schienen selbst diese Werke genau für einen solchen Anlass geschrieben worden zu sein.
„Mut und Lust, musikalisch und darstellerisch neue, auch ungewohnte Wege zu gehen“, so umschreibt der Chor sein stetiges Streben nach Qualität und Anspruch. Dass hieraus inzwischen eine reife Bühnenleistung geworden ist, daran hatte das Publikum absolut keinen Zweifel. Im Gegenteil: „Gott weiß, ich will kein Engel sein,“ brachte so manchen Zuhörer zum Nachdenken. „Wenn die demnächst in der Hölle singen“, so ein Zuhörer, „dann weiß ich schon mal, wo ich nach dem Tod hin will!“

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In Lauenburg zu singen, hat total viel Spaß gemacht! Die Heinrich-Osterwold-Halle und das Publikum!! waren toll, wenn dann auch noch zu lesen ist, wie gut unser Konzert angekommen ist, tut das echt gut! Danke!!
Danke für die super Kritik!
Beste Grüße
Jutta Böttcher vom Chor L’Ohreley